Gestaltungstipps für ein sicheres Kinderzimmer
Als Eltern kann man sich dann auf Machbarkeit, Sicherheit und Gesundheit, sowie Funktionalität konzentrieren. Der Sicherheitsaspekt bezieht sich zunächst auf recht einfache Maßnahmen.
Da Kinder gerne toben und klettern, sollten alle Möbel vor allem aber Regale und Schränke gegen Umkippen gesichert sein. An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass entgegen manchen Vorurteilen die Wände eines qualitativ hochwertigen Fertighauses durchaus geeignet sind, Belastungen standzuhalten.
Steckdosen sollten ebenfalls kindersicher sein. Hier hilft dir der Berater im Bemusterungszentrum.
Bei Möbeln und anderen Gegenständen ist darauf zu achten, dass sie keine scharfen Kanten besitzen oder ungesicherte bewegliche Teile haben, die zum Beispiel Quetschungen oder schlimmeres verursachen können.
Bei der gesamten Inneneinrichtung sollte man nur Möbel, Teppiche usw. verwenden, die keine Schadstoffe ausdünsten und Allergien hervorrufen.
Hierbei sollte man sich auf Naturmaterialien, wie Massivholz verlassen, bzw. wenn es um den Bodenbelag geht Laminat, Kork oder Echtholzboden verwenden.
Nachvollziehbare Materialeigenschaften können nicht nur beim Hausbau, sondern auch bei der Inneneinrichtung eine wichtige Orientierung bieten. Bei Heimtextilien wie Bettwäsche, Kissen und Decken können anerkannte Siegel beispielsweise Auskunft über geprüfte Schadstoffanforderungen, Materialherkunft oder Herstellungsbedingungen geben. Welche Kriterien tatsächlich bestätigt werden, hängt vom jeweiligen Siegel und seinem Geltungsbereich ab. Im Folgenden stellen wir einige Beispiele vor.
Bodenbeläge, Möbel, Farben, Verlegewerkstoffe:
- Nature Plus
- Blauer Engel
- Eco Institut
Möbel und Matratzen:
- Deutsche Gütegemeinschaft Möbel – Gütezeichen RAL
- Öko Control
- Emissionsklasse für Möbel
Textilien:
- OEKO-TEX
- GOTS – Global Organic Textile Standard
- Naturtextil