Holz-Fertighäuser: zukunftssicher & energieautark
Der Wunsch nach dem eigenen Heim bleibt nach wie vor eines der größten Lebensziele der Deutschen. Im eigenen Haus zu wohnen, bietet viele Vorteile, die vor allem für Familien mit Kindern sehr erstrebenswert sind. Das Platzangebot ist meist großzügiger bemessen als in einer Mietwohnung, der Garten dient als Spielplatz für die Kinder und als Erholungsort für die Erwachsenen. Darüber hinaus ist das Eigenheim nicht nur ein Refugium und Lebensmittelpunkt, es vermittelt auch auf ganz sachlicher Ebene Sicherheit, denn es ist inflationssichere Kapitalanlage und Altersvorsorge zugleich.
Viele Familien, die bauinteressiert sind, stellen sich jedoch in der aktuellen Lage vor allem die Frage: Ist jetzt noch der richtige Zeitpunkt, ein Haus zu bauen, oder sollte man das Vorhaben lieber verschieben? Die Lebenshaltungskosten steigen, genau wie die Bauzinsen und die Energiekosten.
Bedeutet das, dass jeder, der nicht spätestens jetzt mit dem Bauen angefangen hat, die Chance verpasst hat? Wäre es nicht zu Risiko behaftet, sich jetzt auf den Bau eines Hauses einzulassen?
Eine sorgfältige Finanzierungs- und Kostenplanung bildet eine wichtige Grundlage für den Hausbau. Individuelle Beratung, vertraglich festgelegte Leistungen und nachvollziehbare Zahlungsmodalitäten können Bauherren dabei unterstützen, Kosten und Abläufe besser einzuordnen. Welche Anforderungen ein Hersteller mit QDF-Siegel erfüllt, ergibt sich aus der jeweils geltenden QDF-Satzung und dem konkreten Bauvertrag. Das QDF-Siegel ist ein herstellerübergreifender Branchenstandard mit festgelegten Qualitäts- und Servicethemen. Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau verpflichten sich zur Einhaltung der in der jeweils geltenden QDF-Satzung festgelegten Bau-, Service- und Qualitätsanforderungen. Dazu gehören auch definierte Nachhaltigkeitskriterien. Das QDF-Siegel dokumentiert die Einhaltung dieser Anforderungen in seinem ausgewiesenen Geltungsbereich.
Der Bau von Holzfertighäusern ist in der Regel besser und zuverlässiger als der von Massivhäusern zu kalkulieren, da die Produktionsbedingungen sehr kontrollierbar sind und die Baustoffe durch die kurze Bauzeit (das „Aufstellen“ des Hauses) nicht lange der Witterung ausgesetzt sind. Als Kapitalanlage bzw. Altersvorsorge steht ein Fertighaus anderen Bauformen in nichts nach. Diese Planungs- und Zukunftssicherheit macht das Bauen eines Fertighauses für Bauinteressierte auch in diesen Zeiten sinnvoll und interessant.
Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) hat 36 Qualitätsversprechen für ihre Mitgliedsunternehmen festgelegt. Dazu gehören unter anderem eine Festpreisgarantie, am Planungs- und Baufortschritt orientierte Zahlungsmodalitäten und die Vereinbarung der Bauzeit. Auf Wunsch kann auch ein Fertigstellungstermin vertraglich festgelegt werden. Umfang, Voraussetzungen und Dauer der jeweiligen Zusagen ergeben sich aus dem konkreten Vertrag und den vereinbarten Leistungen.
Bei der Planung eines neuen Hauses können verschiedene Lösungen für die Energieversorgung berücksichtigt werden. Dazu zählen beispielsweise Photovoltaik, Wärmepumpen und weitere technische Anlagen. Welche Systeme für ein Bauvorhaben geeignet, verfügbar oder bereits enthalten sind, hängt vom Hausmodell, Grundstück, Energiekonzept und vereinbarten Leistungsumfang ab. Energiebedarf und laufende Kosten werden von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Gebäudehülle, die eingesetzte Haustechnik, das Nutzerverhalten, die Energieversorgung und die Energiepreise. Deshalb sollte das Energiekonzept für jedes Haus individuell geplant und anhand der berechneten Gebäudewerte beurteilt werden.
Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können unterschiedliche Aufgaben im Energiekonzept eines Hauses übernehmen. Wie sie sich auf Primärenergiebedarf, Stromverbrauch, Emissionen und Betriebskosten auswirken, hängt von der Auslegung, dem Gebäude, der Nutzung und dem verwendeten Strom ab. Die energetischen Eigenschaften werden für das konkrete Bauvorhaben berechnet und dokumentiert.
Die gegenwärtige gesellschaftliche und politische Gesamtlage, mag in Teilen nicht einfach sein, dies bedeutet aber nicht, dass Familien sich vom Traum des Eigenheims verabschieden müssen. Georg Lange betont:
„Die Fertighausbranche hat sich proaktiv auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen eingestellt. Bauherren von Holz-Fertighäusern profitieren davon und gehen planungssicher durch ihr Bauvorhaben. Sie stellen sich langfristig kosten- und klimasicher auf – ein Aspekt, der auch von Banken und Versicherungen zunehmend in den Fokus rückt und positiv berücksichtigt wird.“
Quelle: BDF