4. Februar 2019
Versicherungen beim Hausbau - Schützt euer Eigenheim!
Wer ein Haus baut, sollte unbedingt an einen guten Versicherungsschutz denken. Oft sind es die Unvorhersehbarkeiten, die das Leben auf den Kopf stellen. Mit den richtigen Versicherungen seid ihr als Hausbesitzer oder Bauherren gegen alle Eventualitäten gewappnet. Dabei ist es oft gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Welche Versicherungen machen beim Hausbau und für Eigenheimbesitzer Sinn und was ist zu beachten? allkauf informiert:
Grundstückshaftpflichtversicherung
Wer ein Grundstück besitzt, dieses jedoch noch brach liegen lässt, sollte seinen Grund und Boden versichern. Grundstückbesitzer haften gegenüber Dritten bei Unfällen auf unbebauten Grundstücken. Der Versicherungsschutz erlischt, sobald die Bauphase beginnt.
Bauherrenhaftpflicht
Jede Baustelle birgt Gefahren: herumliegende Baumaterialien und Werkzeuge, fehlende Absperrungen, Deckendurchbrüche etc. können zu Unfällen führen. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung tritt ein, wenn Baustellenbesucher, Handwerker oder sonstige Dienstleister auf der Baustelle zu Schaden kommen.
Bauleistungsversicherung
Während der gesamten Bauphase können Schäden am Bau entstehen: außergewöhnliche Witterungsverhältnisse, Schäden durch höhere Gewalt oder fahrlässiges oder mutwilliges Handeln Dritter, wie Vandalismus oder Diebstahl. Das Glasbruchrisiko sowie Schäden, die aufgrund von Material- oder Konstruktionsmängeln entstehen, sind ebenfalls mit eingeschlossen.
Feuerrohbauversicherung
Kommt es zu Schäden, die durch Explosion, Brand oder Blitz am Bau oder auf dem Grundstück befindlichen Baustoffen entstehen, greift die Feuerrohbauversicherung. Viele Kreditgeber setzen bei Darlehensvergabe einen entsprechenden Abschluss voraus. Die Versicherung gilt ab Stelltermin bis zum Einzug. Danach haftet die Wohngebäudeversicherung.
Wohngebäudeversicherung
Die Wohngebäudeversicherung zählt sicherlich zu den wichtigsten Versicherungen für das fertig gestellte Eigenheim. Für Bauherren, die ihre Immobilie finanzieren, ist sie sogar Pflicht. Auch hier verlangen die meisten Kreditgeber einen entsprechenden Nachweis. Die Wohngebäudeversicherung umfasst alle Schäden am Gebäude selbst und an eingebauten Teilen und greift bei Brand, Explosion, Unwetter (Hagel, Sturm, Frost, Blitz) und Wasserschäden, wie z.B. Rohrbruch.

Elementarschutz
Gerade in Zeiten, in denen Naturgewalten immer unberechenbarer werden, sollte an einen entsprechenden Elementarschutz gedacht werden. Erdbeben, Erdrutsche oder -senkungen, Lawinen oder Schneedruck können zu massiven Schäden führen. Manche Versicherungen beinhalten diesen Schutz standardmäßig, ansonsten kann er optional mit eingeschlossen werden.
Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht
Diese Versicherung macht vor allem dann Sinn, wenn ihr eine Immobilie vermietet. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht haftet gegenüber Dritten, wenn es zu Sach- oder Personenschäden durch Baumängel oder eine Verletzung der Räum- und Streupflicht kommt. Versichert sind auch Personen, die im Auftrag des Immobilienbesitzers Tätigkeiten ausführen, wie z.B. Reinigungs-, Instandhaltungs- oder Gartenarbeiten.
Privathaftpflicht
Wer seine Immobilie selbst bewohnt, ist mit der Privathaftpflicht gegen Ansprüche Dritter im privaten Bereich gut abgesichert. Der Versicherungsschutz umfasst die ganze Familie (Kinder bis zum 18. Lebensjahr bzw. bis zum Ende einer Ausbildung).
Hausratversicherung
Mit der Hausratversicherung schützt ihr eure Einrichtung und euer bewegliches Hab und Gut gegen Brand, Unwetter, Explosionen, Wasserschäden oder Raub und Einbruchdiebstahl. Um die zu deckende Summe richtig festzulegen, sollten die Anschaffungskosten genau bestimmt und entsprechende Belege gut aufbewahrt werden.









