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Eine Matschküche ganz einfach selber bauen

Natur tut gut - allkauf verrät, warum Kinder im Matsch spielen sollten!

Kinder brauchen neben einem stabilen Umfeld, Liebe und Fürsorge vor allem eines: Kind sein dürfen. Wir leben in einer Zeit, in der wir unserem Nachwuchs bestmögliche Lebensbedingungen bieten können. Der Trend, sein eigenes Kind so früh und gut wie möglich zu fördern, nimmt zu. Und bei allen positiven Aspekten, die umfangreiche Förderangebote beinhalten, laufen wir Gefahr, aus unseren Kindern schon viel zu früh kleine Erwachsene zu machen. Volle Terminkalender für Vorschul- und Grundschulkinder sprechen für sich.

Dabei liegt die Lösung für ein gesundes und glückliches Großwerden so nah: Zurück zur Natur, draußen spielen, toben und matschen, experimentieren und phantasieren.

Forschen macht schlau und Bewegung ist gesund

Kinder erforschen und begreifen durch praxisnahes Ausprobieren. Wie fühlt sich ein Regenwurm an, was rauscht in der Muschel, wonach riecht Erde und wie schmeckt Schnee? Dabei lernen sie mit allen Sinnen, werden kreativ und darin gestärkt, ihren eigenen Erfahrungen zu vertrauen. Spielen und Toben in der Natur fördert Bewegung, Grob- und Feinmotorik werden geschult. Denn gerade diese Aspekte kommen in unserer digitalisierten Welt zu kurz. Computerspiele, Handy & Co ersetzen Räuber & Gendarm, wie wir es noch aus unserer Kindheit kennen. Wenn wundert’s, dass dabei Konzentration und Ausgeglichenheit immer mehr auf der Strecke bleiben.

Matsch macht glücklich

Unser Fazit: Sauberkeit ist gut, doch wie viel Sauberkeit verträgt die Gesundheit? Spielen im Dreck härtet ab, eine natürliche Impfung sozusagen. Denn eine allzu sterile Umgebung mindert die Abwehr und fördert Krankheiten und Allergien. Spielen im Matsch hält gesund, fördert die Entwicklung und stärkt Selbstvertrauen und Persönlichkeit. Und das alles zum Nulltarif. Und warum nicht selbst mal wieder zum Kind werden und einfach mitmachen? Was für die Kleinen gut ist, kann für uns nicht schlecht sein. Glücklich sein, kann so einfach sein!

Die eigene Matschküche

Unsere Matschküche hat folgende Größe: Breite insgesamt 70 cm; Höhe Tisch 60 cm; Höhe Rückwand 100 cm; Tiefe insgesamt ca. 37 cm. Wichtig ist es Glattkantbretter zu verwenden. Verwenden Sie kein Leimholz, da es nicht wetterfest ist. Folgende Materialien werden benötigt:

  • Glattkantbretter (Fichte oder Tanne gehobelt), 1,8 cm – 1,9 cm stark, 7,5 cm breit, 17 m lang
  • Gehobelte Dachlatten, 1,7 cm stark, 4 cm breit, 7 m lang
  • ca. 55 Schrauben, 3,5 mm x 30 mm
  • 4 Korkuntersetzer, ø 12 cm
  • Sprühlack in Schwarz
  • Vorstreichfarbe in Weiß
  • Buntlack in Rosa
  • Schleifpapier, 100er Körnung
  • Pattex-Klebstoff

Die Glattkantbretter auf 70 cm zurechtsägen (oder im Baumarkt sägen lassen). Man benötigt 16 Stück. Außerdem werden zwei 1 m lange Bretter für die Rückwand und zwei 60 cm lange Bretter für vorne benötigt. Die Dachlatten ebenfalls zurechtsägen (sechs Stück à 70 cm und sechs Stück à 35 cm). Für die waagerechten Flächen schraubt man je vier Bretter (70 cm lang) mit gleichem Abstand auf die Dachlatten (70 cm und 35 cm lang), die eine Art Rahmen bilden. Je zwei Schrauben werden für die Außenbretter benötigt, damit das Ganze nicht schert. Dann werden die Rahmen mit gleichem Abstand auf die vorderen und hinteren Füße  (60 cm und 100 cm) geschraubt. Zuletzt kommen die Bretter der Rückwand an die Reihe. Vor dem Grundieren mit weißer Vorstreichfarbe werden raue Stellen mit Schleifpapier beseitigt. Schraublöcher können noch zugespachtelt werden. Dann vollendet der farbige Lack die Küche. Als Herdplatten vier Korkuntersetzer mit schwarzem Sprühlack färben und trocknen lassen. Dann die Herdplatten mit Pattex aufkleben. Nun fehlen noch ein paar Plastikschüsseln, Haken oder Körbchen. Fertig!

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