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Beim Hausbau die Küche richtig planen

Wer den Grundriss seines Hauses plant, steht auch vor der Herausforderung, seine Küche zu planen. Und das ist manchmal schwieriger als man im ersten Moment denken mag. Damit ihr möglichst alles richtig macht, haben wir die häufigsten Fehler bzw. Problemfelder bei der Küchenplanung für euch zusammengetragen.

Offene vs. geschlossene Küche

Offene Küchen sind was fürs Auge, wirken wohnlich und begünstigen die Kommunikation. Doch was ist, wenn man gerne und häufig kocht, dabei stets Knoblauch und Zwiebeln verwendet und auch ansonsten kräftig würzt oder sich über sichtbares Küchenchaos ärgert? Wenn du strenge, lang anhaltende Gerüche im Wohnbereich nicht magst und dir auch Geschirrstapel vor den Augen zuwider sind, ist die geschlossene Küche die bessere Wahl. Schließlich muss man nicht jeden Trend mitmachen und sich beim Wohnen vor allem wohlfühlen. Eine Kompromisslösung: Schiebetür einbauen.

Schlechte Lichtverhältnisse

Sparen ist zwar gut und schön, aber in Sachen Küchenbeleuchtung zu sparen, ist nicht unbedingt zu empfehlen. Wenn man sich beim Gemüseschnippeln selbst im Licht steht oder nicht richtig lesen kann, was im Kochbuch steht, ist irgend etwas falsch. Dann muss definitiv mehr Licht her! Vor allem an den Arbeitsflächen bietet es sich an, z.B. LED-Lichtbänder, die fast unsichtbar unter Hängeschränken befestigt werden und den gesamten Arbeitsbereich ausleuchten, zu installieren.

Zu wenige Steckdosen

Auch in Sachen Steckdosen wird häufiger geknausert, wenn es um die Küchenausstattung geht.  Ärgerlich und unschön wird es, wenn angesichts einer zu geringen Anzahl an Steckdosen mit Verlängerungskabeln oder Mehrfachsteckdosen gearbeitet werden muss, zumal das nicht ganz ungefährlich ist. Plan also besser ausreichend Steckdosen – 10 bis15 pro Küche dürfen es schon sein – ein!  Dann finden neben all den Küchengeräten auch mal ein Handy oder der Akkustaubsauger einen Anschluss.

Falsche Ablauf- und Geräteplanung

Du musst mit dem heißen Topf quer durch die Küche laufen, um das Nudelwasser im Waschbecken abzugießen, und dabei steht auch noch die geöffnete Kühlschranktür im Wege? Klingt nicht nach idealer Planung. Sinnvoll wäre z.B., dass Herd, Spüle und Kühlschrank so angeordnet sind, dass sie sich jeweils in den Ecken eines gedachten Dreiecks befinden, so dass alle wichtigen Punkte optimal miteinander verbunden sind.

Trotzdem darauf achten, dass die Wege nicht zu lang werden! Doch manchmal steckt der Teufel im Detail und was zunächst in der Planung gut wirkt, kann später nachteilig sein, so z.B. ein zu geringer Abstand zwischen Herd und Kühlschrank. Das spart dann zwar Arbeitswege, wenn du die Geräte aber direkt nebeneinander stellst, kann es sein, dass durch die Wärme des Herdes der Stromhunger des Kühlschranks zunimmt. Am besten einen Fachmann die Planung begutachten lassen, um solche Fehler zu vermeiden!

Höhe und Überfrachtung der Arbeitsplatte

Wenn du beim Kochen mit gekrümmtem Rücken dastehst, ist die Arbeitsplatte zu niedrig eingebaut. Das ist heute nicht mehr nötig, denn man kann diese schon beim Einbau der Küche an die Körpergröße anpassen. Ein Tipp zur Bestimmung der idealen Arbeitshöhe: Miss im Stehen die Strecke zwischen Ellbogen und Boden und zieh 10 bis 15 cm von diesem Wert ab. Liegt die Arbeitsplatte in dieser Höhe, solltest du auch keine Rückenprobleme riskieren.

Kaffeemaschine, Mikrowelle, Saftpresse, Eierkocher, Multifunktionskocher etc. – die Anzahl der Küchenhelfer nimmt stetig zu. Das mag zwar hilfreich sein, doch besteht angesichts von immer mehr Küchengeräten die Gefahr, dass die Arbeitsplatte damit überfrachtet wird und du nicht mehr genug Platz hast. Überleg also, welche Geräte du wirklich täglich benutzt, und verstau die selten benutzten anderweitig! Ansonsten ist es ratsam, bei der Küchenplanung so viel Arbeitsfläche rauszuholen wie möglich.

Unser Tipp:

Bittet bei der Küchenplanung frühzeitig einen Experten um Rat. Weitere wertvolle und hilfreiche Tipps gibt’s in regelmäßigen Abständen natürlich auch immer bei allkauf.

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